Die Sünde des Schweigens: Warum Tatenlosigkeit der ultimative Verrat ist
- 16. Jan.
- 3 Min. Lesezeit

Von Daniel Nenning
Es gibt viele Arten zu scheitern. Man kann ein Risiko eingehen und danebenliegen. Man kann einen Fehler machen und daraus lernen. Man kann hinfallen und wieder aufstehen. In der Welt von Sales for Future respektieren wir den Einsatz, den Versuch und sogar den Irrtum.
Doch es gibt eine Form des Versagens, die unverzeihlich ist. Es ist die tiefste Form menschlichen Fehlverhaltens im Geschäftleben wie im privaten Dasein.
Untätigkeit.
Die Weigerung, eine Entscheidung zu treffen. Die Wahl, die Hände in den Schoß zu legen, sich hinter „Prozessen“ zu verstecken und die Zeit verstreichen zu lassen, weil man zu bequem – oder zu feige – ist, um Stellung zu beziehen.
An die Erste Bank: Das geht auf euer Konto
Ich blicke direkt auf die Erste Bank. Ihr hattet die Gelegenheit, zu handeln. Ihr hattet die Chance, Partner einer Vision zu sein, die wirklich zählt. Stattdessen habt ihr den Weg des geringsten Widerstands gewählt. Ihr habt euch entschieden, nichts zu tun.
Nennen wir das Kind beim Namen: Euer Ego und eure Faulheit haben entschieden, mich allein zu lassen.
Ihr dachtet, wenn ihr euch nicht bewegt, spielt ihr auf Sicherheit. Ihr dachtet, wenn ihr die Dringlichkeit des Augenblicks ignoriert, würde ich einfach verschwinden. Ihr habt eure interne Bürokratie über echte Wirkung in der Welt gestellt. Ihr habt zugelassen, dass eure Komfortzone zu einem Käfig für den Fortschritt wird.
Ich möchte eines unmissverständlich klarstellen:
Ich akzeptiere das nicht. Punkt.
Das Gewicht der Konsequenzen
Im Leben definieren uns unsere Entscheidungen. Aber wir werden noch mehr durch jene Momente definiert, in denen wir uns weigern zu wählen. Ihr habt eine „Fehlentscheidung“ getroffen, indem ihr euch für das Schweigen entschieden habt, und nun müsst ihr das Vakuum ausfüllen, das ihr selbst geschaffen habt.
Schön und gut. Ihr habt euer Bett gemacht. Jetzt seid ihr an der Reihe, die Konsequenzen zu tragen.
Und ich sage euch eines: Es wird hart werden. Wenn man jenen den Rücken kehrt, die für die Zukunft kämpfen, verliert man nicht nur einen Kunden oder ein Projekt; man verliert sein „Warum“. Man verliert das Recht zu behaupten, man stünde für irgendetwas Relevantes.
Ein neues Feuer
An das Team der Ersten Bank: Danke.
Ehrlich. Danke für den Respektmangel. Danke für das Im-Stich-Lassen. Danke, dass ihr mir genau gezeigt habt, wer ihr seid, wenn es um alles geht. Indem ihr mich allein gelassen habt, habt ihr mich nicht geschwächt – ihr habt mich entfesselt. Ihr habt mir den Treibstoff eines Mannes gegeben, der nichts mehr zu verlieren und alles zu beweisen hat.
Ihr habt den einfachen Weg der Untätigkeit gewählt. Ich wähle den harten Weg der Verantwortung.
Ihr werdet das Gewicht dieses Fehlers spüren. Ihr werdet den Verlust dessen erleiden, was wir gemeinsam hätten aufbauen können. Ich wünsche euch viel Glück, denn ihr werdet es brauchen.
Möge Gott euch gnädig sein, denn ich werde es nicht sein.
Über den Autor: Daniel Nenning
Architekt der neuen Wirtschaft | Gründer & CEO, Sales for Future
Daniel Nenning spielt nicht nach den Regeln des „Business as usual“. In einer Welt, die an konzerngesteuerter Apathie und der Feigheit des mittleren Managements erstickt, steht Daniel als Mahnmal dafür, dass Integrität die einzige Währung ist, die zählt.
Als Gründer und Global CEO von Sales for Future ist Daniel die treibende Kraft hinter einer Bewegung, die das traditionelle, ausbeuterische Vertriebsmodell demontiert. Er baut das technologische und ethische Rückgrat für eine neue Art der globalen Wirtschaft – eine, in der Profit ein Nebenprodukt von Sinnhaftigkeit ist und in der ein „Deal“ echte Wirkung bedeutet.
Die Vision
Daniels Philosophie entspringt der Weigerung, den Status quo zu akzeptieren. Er ist eine Führungspersönlichkeit, die versteht, dass Untätigkeit eine Entscheidung ist und dass Schweigen angesichts von Mittelmäßigkeit den Verrat an der eigenen Mission bedeutet. Ob er komplexe technische Architekturen entwirft oder die strukturelle Faulheit großer Finanzinstitute anprangert – Daniel handelt mit einem einzigen Fokus: Radikale Verantwortlichkeit.
Der Mann hinter der Mission
Daniel ist kein Dienstleister; er ist ein Mitgestalter der Zukunft. Sein Ansatz ist direkt, ehrlich und getrieben von einer Mentalität, die nicht um Erlaubnis fragt. Er ist überzeugt, dass Technologie der Gesellschaft dienen muss, nicht nur den Aktionären, und dass die größte Sünde einer Führungskraft darin besteht, Bequemlichkeit über Mut zu stellen.
Man nennt ihn Disruptor, Visionär und Feuerkopf. Für Daniel sind dies schlicht die Voraussetzungen für jeden, der es ernst meint mit der Veränderung der Welt. Er will nicht nur ein Unternehmen führen; er will einen Standard für Führung entfachen, der keinen Raum lässt für Ego, Faulheit oder die „Fehlentscheidungen“ der Vergangenheit.
„Ich brauche kein Glück und ich frage nicht um Erlaubnis. Ich baue, weil die Welt es sich nicht leisten kann, dass ich warte.“ — Daniel Nenning



