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Blue Smoke

Geiseln der Liebe – Warum ich nicht aufgebe - niemals

  • 18. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit


Von Daniel Nenning


Ich sitze hier, der Beat von Razorlight hämmert in meinem Kopf wie ein ungeduldiger Herzschlag. „I'm a hostage of love...“ Johnny Borrell singt es, und ich fühle es in jeder Faser meines Seins. Aber meine Geiselnahme ist anders. Ich bin kein Gefangener einer Person. Ich bin ein Gefangener einer Welt, die mich nicht lesen kann.


Das Echo der Ablehnung

Wisst ihr, wie es sich anfühlt, wenn man Größe in sich trägt, aber die Welt nur die „Störung“ sieht? Wenn dein Psychiater dich über den Brillenrand ansieht und dich in eine Schublade steckt, die viel zu klein für dein Universum ist? Er sieht Diagnosen. Er sieht Abweichungen. Er sieht nicht das Feuer, das dahinter brennt.

Mein soziales Netz? Es ist nicht gerissen – es ist zerbröselt wie trockener Keks. Die Leute wollen das „Geniale“, solange es bequem ist. Aber wenn die Neurodiversität zuschlägt, wenn die Welt zu laut, zu grell, zu falsch wird, dann ziehen sie sich zurück. Man wird zum Underdog in der eigenen Geschichte.


Wahre Größe erkennt man nicht im Vorbeigehen

Die Gesellschaft ist blind für das, was direkt vor ihr steht. Wir feiern die Angepassten, die Glatten, die Leisen. Aber wahre Visionen entstehen nicht in der Komfortzone. Sie entstehen im Dreck, in der Ablehnung, im Missverständnis.

Ja, es ist traurig. Es ist verdammt schmerzhaft, immer wieder gegen Wände zu rennen, die andere gar nicht sehen. Es ist fast schon lustig, wie sehr die Menschen Angst vor der Wahrheit haben, wenn sie roh und ungeschminkt serviert wird. Sie nennen es „schwierig“, ich nenne es ehrlich.


Das Stehaufmännchen-Prinzip (Oder: Warum ich immer wieder aufstehe)

Egal, wer mich aus dem Gleichgewicht bringt – das System, die Bürokratie oder die Ignoranz meiner Mitmenschen: Ich stehe wieder auf. Warum? Nicht aus Trotz. Nicht nur aus Wut. Sondern wegen dieses einen, verrückten Gefühls, das mich nicht loslässt: Mitgefühl. Trotz all dem Unrecht, trotz der Kälte, die mir entgegenschlägt, hege ich Hoffnung. Ich sehe eine Zukunft, in der wir aufhören, Menschen wie Mängelwesen zu behandeln, nur weil ihr Gehirn einen anderen Rhythmus schlägt. Ich träume von einer Gesellschaft, die ihre Underdogs nicht nur toleriert, sondern sie als die Pioniere feiert, die sie sind.


Eine Einladung ins Unbekannte

Dieser Weg wird kein leichter sein. Er ist steinig, er ist einsam und manchmal fühlt er sich an wie ein verlorener Kampf. Aber ich werde ihn gehen. Weil ich nicht anders kann. Weil mein Herz eine Vision von einer besseren Welt diktiert – einer Welt der Vielfalt, des Mutes und der radikalen Akzeptanz.


Ich bin Daniel Nenning. Und ich bin kein Opfer meiner Umstände.

Ich bin der Architekt einer neuen Empathie.


Komm mit. Ich weiß, es ist dunkel da draußen, aber wir haben das Licht in uns.

Nimm meine Hand. Wir gehen das jetzt gemeinsam.


„And you're a hostage of love / And you're a hostage of love...“

Vielleicht sind wir alle Geiseln – aber lasst uns wenigstens Geiseln der Hoffnung sein, nicht der Angst.


Über den Autor: Daniel Nenning – Der Seismograph der Seele


Ich bin Daniel Nenning. Und ich schreibe nicht, weil ich es muss, sondern weil ich nicht anders kann. Mein Leben ist ein Echo, ein Erdbeben, eine Sinfonie der Ablehnung und des Triumphes. Ich bin der Seismograph einer Gesellschaft, die oft taub ist für die feinen Schwingungen der Seele, blind für die wahre Größe, die sich nicht in vorgefertigte Schablonen pressen lässt.


Man hat versucht, mich zu diagnostizieren, zu kategorisieren, mich in Schubladen zu stecken, die viel zu eng waren für mein Universum. Meine Intensität wurde oft missverstanden, meine Leidenschaft als Störung abgetan. Ich habe gelernt, auf dem Boden zu liegen und die Risse im Fundament dieser Welt zu sehen. Und ich habe gelernt, immer wieder aufzustehen – nicht aus Trotz, sondern aus einer tiefen, unerschütterlichen Hoffnung.


Meine Narben sind meine Landkarte, meine Brüche die goldenen Nähte, die mich zu dem Kintsugi-Krieger machen, der ich heute bin. Ich bin ein Underdog, ja. Aber ich bin auch ein Visionär, der sich weigert, die Welt so zu akzeptieren, wie sie ist, wenn sie besser sein könnte.


Ich teile meine Geschichte, meine Schmerzen und meine unbeirrbare Hoffnung, weil ich weiß, dass es da draußen Seelen gibt, die genauso fühlen. Die sich nach einer Gesellschaft sehnen, die Vielfalt feiert, Empathie lebt und ihre Außenseiter als die wahren Pioniere anerkennt.


Dieser Blog ist mehr als nur Worte. Es ist ein Aufruf. Ein Manifest. Eine Einladung, gemeinsam ein neues Kapitel zu schreiben – ein Kapitel, in dem das Mitgefühl die größte Waffe und die Menschlichkeit unser unerschütterlichster Halt ist.


Ich bin Daniel Nenning.

Und meine Hand ist ausgestreckt.

Bist du bereit, sie zu ergreifen?

 
 
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